Skiclub

Herzlich Willkommen beim Skiclub des TSV Oberbrüden.

Hier erhalten Sie eine kurze Übersicht der Abteilung.

Aktuelle Informationen erscheinen regelmäßig im Mitteilungsblatt der Gemeinde Auenwald.

 

 

 

 

 

 

Ansprechpartner:

 

 Abteilungsleiter:  Ulrich Gruber
 07191 / 59900
 stellvertr. Abteilungsleiter:
 Harald Wolf
 07191 / 58888
 Hüttenwart:  Carl-Heinz Wahlenmaier
 07191 / 51042

Die Geschichte des Skiclub

Eigentlich hat es schon immer Ski begeisterte Turner und Fußballer gegeben, welche ihrem Sport in den Wintermonaten nachgingen. Diese Gruppe traf sich relativ regelmäßig zu gemeinsamen Aus- und Abfahrten. In früheren Zeiten, als sich nur die wenigsten „richtige“ Ski leisten konnten, wurden Bretter von alten Fässern genommen, als Bindung alte Lederriemen darauf festgenagelt und damit dann Ski gefahren. Es hat funktioniert und nur das war wichtig.
Als während des zweiten Weltkrieges der Russlandfeldzug begann, mussten dann die „richtigen“ Ski abgegeben werden für die Soldaten, die im Felde standen. Für viele, junge und alte Menschen, war dies nicht leicht:

Bei der Hauptversammlung am 24. Februar 1952 wird beschlossen eine Skiabteilung zu gründen, um für die Leichtathleten ein Wintertraining und eine Ausgleichssportart zu haben.
Im Herbst 1954 wird die Skiabteilung dann offiziell gegründet und nimmt im Februar 1955 mit ihrem Abteilungsleiter Rolf Auktor an einem Lehrgang in Oberjoch teil.

Ende Februar 1956 ist die Abteilung in Oberstdorf und "verbrachte dort ihren Urlaub“. Aus Oberstdorf zurück wird bald darauf eine Dorfmeisterschaft ausgetragen, die viel Anklang findet.
Die Ski-Abteilung richtet im Januar 1954 einen Abfahrtslauf für die Jugend in Oberbrüden aus. Gestartet wird in Rottmannsberg. Die schwierige, etwa 1,5 km lange Strecke führt in zahlreichen Kehren durch den Wald und in die Hofwiesen nach Oberbrüden. 30 Jugendliche sind am Start. Bei der A1 siegt Kurt Ziegler mit 6:16 Min, bei der A2 Arthur Schick mit 6:02 Min und bei der A3 Siegfried Hägele mit 6:40 Min.

1964 ist man auch in der Ski-Abteilung der Meinung, dass gute Vorbereitung vor der Saison hilft, dem Unfallrisiko vorzubeugen. Um diese Wintervorbereitung praktisch zu verwirklichen wird ein anerkanntes Buch gekauft (einen ausgebildeten Trainer hatte man leider noch nicht), ein befähigtes Vereinsmitglied mit der Leitung des Trainings beauftragt und angefangen montags eine Turnstunde abzuhalten. Solange es im Freien noch trocken ist fängt man auf dem Sportplatz mit Konditionsübungen an. Bei schlechter Witterung zieht man in den (viel zu kleinen) Schulsaal in Oberbrüden um.

Bei den Dorf-Skimeisterschaften im Jahr 1965 wird für den Sieger im Kombinationslauf der Herrenklasse eine Erinnerungsplakette - der Silberski - gestiftet. Diese Ehrenplakette soll in Zukunft immer dem Sieger in der Kombination der Herrenklasse übergeben werden. Als Anlass für diese Stiftung gilt das zehnjährige Bestehen der Abteilung. Der Favorit in der Abfahrt, Martin Gruber, sorgt für eine Überraschung und belegt in dieser Disziplin nur einen vierten Platz. Sieger und Dorfmeister wird Siegfried Hägele. Martin Gruber trumpft aber beim Slalom wieder groß auf und wird hier Sieger und Dorfmeister.

 Während des Jahres 1966 unternimmt die Ski-Abteilung viele Aktivitäten.
Im Februar veranstaltet sie einen Schirgler-Ball im Gasthaus Rössle in Oberbrüden. Motto des Abends ist: "Bergvagabunden sind wir".
Jeden Montag finden Trainingsabende statt und regelmäßig gehen die Mitglieder gemeinsam ins Hallenbad nach Backnang.Im Herbst wird gewandert.

 Die Wintersaison 1966/67 wird im Dezember mit einer Ski-Ausfahrt nach Kranzegg eröffnet. Zehn Schirgler gehen am Neujahrstag 1968, im Rahmen des Deutsch-Französischen Jugendwerkes, zu einem 14-tägigen Skiurlaub nach Südfrankreich in die Pyrenäen.

 Die Rennläufer der Abteilung fahren Mitte Januar 1967 nach Zöblen ins Tannheimer Tal zu den Bezirks-Mannschaftsmeisterschaften im Riesentorlauf des Bezirks Stuttgart. Von 33 gestarteten Mannschaften belegt der TSV Oberbrüden (W. Bartz, M. Gruber, S. Hägele und E. Strohmaier) einen unerwarteten 8. Platz.

 

Im Jahr 1968 fällt zum Jahresende soviel Schnee, dass am 30. Dezember 1968 am heimischen Bürgerwald ein Skilift aufgestellt wird.

 Da der Skilift und die dazugehörenden Geräte im Freien aufbewahrt werden müssen (und leider immer wieder mutwillig zerstört werden), wird 1973 eine Geschirrhütte im Bürgerwald errichtet.

 

Damit der Skihang auch im Sommer für die Bevölkerung attraktiv ist, wird ein überdachter Vesperplatz mit Tisch und Bank sowie eine Feuerstelle eingerichtet.
1976 gibt es auch in Oberbrüden wieder genügend Schnee und die Schirgler sind froh keine Trockenübungen in der Halle machen zu müssen. Am Skihang in Oberbrüden ist reger Betrieb. Am 14. und 15. Februar 1976 veranstaltet die Ski-Abteilung eine Wochenendausfahrt nach Lermoos und an den Faschingstagen sorgen sie mit dem Schirglerball für einen gesellschaftlichen Höhepunkt.
Bei den Meisterschaften des Skikreises Schwäbischer Wald 1977 kann ein Kreismeistertitel, zweimal ein zweiter Platz und ein dritter Platz errungen werden. Wieder ist es möglich am eigenen Ski-Hang zu trainieren.

Mit drei Bussen und einigen PKW fahren aktive Skisportler vom Weissacher Tal im Jahr 1978 nach Kranzegg, um bei den ersten gemeinsamen Vereinsmeisterschaften der Sportvereine des Weissacher Tals dabei zu sein. Veranstaltet werden ein Riesentorlauf mit 35 Toren und zwei Slalomläufe.
Im November 1980 veranstaltet man einen Skibasar, als gemeinsame Aktion aller Skiabteilungen des Weissacher Tals.

Nach einem Beschluss des Regierungspräsidiums muss die Skihütte unterhalb des Bürgerwaldes abgerissen werden. Trotz intensiver Bemühungen, Gnadengesuche und der Fürsprache von Bürgermeister Walter Schmitt, erteilt die Behörde keine Genehmigung für die Hütte. Die Skihütte muss bis zum 1. April 1980 abgebrochen werden.

Nach langen Jahren ohne Schnee in Oberbrüden, hat es 1981 wieder ordentlich geschneit und ein angebotener Kinder-Ski-Kurs, unter der Leitung von Ewald Strohmaier, ist ein voller Erfolg.

 1982 wird tatsächlich von den Vereinen des Weissacher Tals überlegt, ob die Ausrichtung des Pokal-Ski-Rennens 1983 nicht am Skihang in Oberbrüden gemacht werden kann. Damit sollen die steigenden Kosten für Fahrt und Unterbringung in die schneesicheren Gegenden eingespart werden. Da der TSV Oberbrüden über zwei Skilifte sowie ein Spurgerät für Loipen verfügt, will man auch Langlauf als Disziplin in den Wettbewerb aufnehmen.

 

Am 16. November 1984 wird eine Weissacher-Tal-Wintereröffnungsfeier mit Skimodenschau in der Auenwaldhalle durchgeführt.
Die Ski-Ausfahrt 1985 geht vom 5. bis 12. Januar nach Saas Almagell, in die Heimat von Pirmin Zurbriggen. Diese Ausfahrt ist geprägt von sehr kalten Tagen, Temperaturen von -25° C bis -35° C sind kaum auszuhalten. Während die einen sich in der Schweiz die Nasen erfrieren, schneit es auch in Oberbrüden kräftig: 40 cm Neuschnee in einer Nacht. Gerd Gruber und Andreas Wengert kümmern sich auch unter der Woche um den Betrieb des Skiliftes. Mehrere gespurte Loipen ziehen sehr viele Skilangläufer aus dem gesamten Weissacher Tal und Backnang an.

 Im Jahr 1993 gibt es wieder eine Ausfahrt nach Lermoos, die bereits ein fester Bestandteil des Jahresprogramms ist. Untergebracht ist man im Gasthof Juchhof, am Fuße des Grubigstein. Dort wird auch 1997 das Weissacher-Tal-Pokalskirennen ausgetragen.

 Die große Wochen-Ausfahrt in die Dolomiten wird ab 1995 jedes Jahr im März durchgeführt. Die Skifahrer sind in Canazei im Hotel Diana untergebracht. Die unvergleichliche Bergwelt der Dolomiten lässt die Schirgler des TSV bis heute nicht los.

 Das letzte Weissacher-Tal-Pokal-Skirennen, das vom Skiclub ausgetragen wird, ist im Februar 2001 in Balderschwang. Ein Jahr später wird das bislang letzte Skirennen in Steibis ausgetragen.

 

 Für Familien führt der Skiclub seit dem Jahr 2000 in Fontanella eine sehr beliebte Ausfahrt durch.

 

 In den letzten Jahren engagiert sich die Skiabteilung regelmäßig an allen Aktivitäten des Vereins, wie z.B.: Bewirtung beim Sportfest, Organisation und Durchführung der mittlerweile legendären Beachparty, IVV Wandertage und dem Kameradschaftsabend.

 Des Weiteren organisieren die Skifahrer auch ein volles Programm während des ganzen Jahres, wie: Besenbesuch, diverse Wanderungen, Brägeles-Essen, Paellaparty und ein Spanferkelessen an der Skihütte.

Die Termine für diese Veranstaltungen werden im Mitteilungsblatt der Gemeinde Auenwald veröffentlicht.